Auf einen Blick
Gut zu wissen
In Südafrika gibt es viele Haifütterungen. Diese werden so durchgeführt, dass verschiedene Köderboxen ins Wasser gehängt und nach und nach entleert werden. Selbstverständlich darf man die Haie dabei nicht berühren. Diese Tauchgänge garantieren quasi Haibegegnungen und kosten einen Aufpreis. An den Protea Banks sieht man bei diesen Tauchgängen Oceanic Blacktip Sharks, sowie Bullenhaie.
Das Tauchen in Shelly Beach an den Protea Banks ist anspruchsvoll. Man taucht sehr viel im Blauwasser und es herrscht normalerweise bei einer Sicht von 5 bis maximal 20 Metern eine starke Strömung. Entsprechend sollte man über eine gewisse Erfahrung und auch über einen Tauchcomputer und eine Boje verfügen.
Die Tauchbasis befindet sich in Shelly Beach und liegt ca. 5 min entfernt vom Hafen. Von dort aus starten die Ausfahrten zu den Protea Banks. Sie verfügt über Bauer Kompressoren, einen modernen Kursraum mit Audio-/Videoausstattung, Flaschen in den Größen 12 und 15 Liter, mit DIN und INT-Anschlüssen, vollständige Leihausrüstungen in verschiedenen Größen, einen Shop mit Zubehör, Ersatzteilen und Souvenirs sowie komfortable Aufenthaltsbereiche. Ein Trockenraum und Spülbecken für Ausrüstung sind ebenfalls vorhanden. Nitrox wird gegen Gebühr angeboten.
Es stehen Sauerstoff und Erste-Hilfe-Material jederzeit bereit und alle Mitarbeiter sind in Notfallmaßnahmen geschult. Die nächste Druckkammer befindet sich in Durban und ist mit dem Hubschrauber in 20 Minuten erreichbar. Shelly Beach selbst verfügt allerdings auch über eine vollausgestattete Rettungsstation. Das nächstgelegene Krankenhaus ist in Shelly Beach, nur ca. 10 Minuten entfernt. Alle Taucher werden mit modernen Nautilus GPD Trackern ohne Aufpreis ausgestattet.
Die Tauchausfahrten zu den Protea Banks beginnen früh morgens. Normalerweise startet man zwischen 5 und 7 Uhr morgens zu einem ersten Two-Tank-Dive, also einer Tauchausfahrt mit einem Tauchgang. Die Wind- und Wetterverhältnisse sind morgens deutlich besser und zudem hat man so eine bessere Chance auf Haie.
Bei allen Ausfahrten entscheidet der Kontrollturm, ob Tauchausfahrten möglich sind oder nicht und diese Entscheidung ist auch unumstößlich. In den europäischen Sommermonaten kommt dies häufiger vor, als in den europäischen Wintermonaten.
Hierzu ist folgendes zu erklären, und zwar befinden sich die Boote nicht in einem Hafenbecken oder ähnlichem, sondern werden per Jeep und Anhänger an den Strand gefahren. Dort müssen die Boote abgeladen und ins Wasser geschoben werden. Gleiches bei der Rückfahrt, in dem Fall fährt das Boot auf den Strand, um wieder aufgeladen zu werden. Sowohl bei der Aus- als auch bei der Einfahrt muss man über die Wellen kommen, was durchaus anspruchsvoller ist.